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An den Grenzen des Bildobjekts: Zu Lambert Wiesings Phänomenologie der 'Reinen Sichtbarkeit'

GRIN Verlag
Publication date: January 2010
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Der Chemnitzer Philosoph Klaus Sachs-Hombach betreibt das Projekt der Auslotung möglicher Konturen einer 'allgemeinen
Bildwissenschaft' seit vielen Jahren und hat in zahlreichen Publikationen die Fluchtlinien eines solchen
Unterfangens anskizziert. Besonders aufschlussreich ist dazu der Interview-Band Wege zur
Bildwissenschaft, in dem Sachs-Hombach Gespräche mit sehr heterogenen Partnern führt. Liest man die 280 Seiten aufmerksam, springt eine
Frontstellung besonders stark ins Auge: Die
bekannte Frage, ob ein Bild ein Zeichen sei; es lassen sich zwei Beobachtungen deutlich markieren: Die meisten der
vertretenen Gesprächspartner erachten die Semiotik einerseits, und eher an der Erfahrung ausgerichtete
Forschungsansätze andererseits, dezidiert nicht als einander ausschließende 'Wege zur Bildwissenschaft'.
Eine zweite Beobachtung aber bleibt, dass Lambert Wiesing, den der Band einer 'philosophischen
Bildwissenschaft' zurechnet, genau jede Demarkation nicht nur aufrecht erhält, sondern ausdrücklich
akzentuiert. Seine Ausführungen lassen sich pointiert dahingehend zusammenfassen, dass ein Bild niemals als Zeichen zu begreifen sei, da das Bildobjekt (das, was wir im Bild sehen) nicht in seinen
physikalischen Beschreibungen zu fassen sei. Es manifestiere sich stattdessen in einer eigenen Art des
Seins sui generis, die es in der Welt sonst nicht gebe: In einer ontologischen Setzung wird die 'reine
Sichtbarkeit' des Bildobjekts genannt, eine Weise des Seins, die von physikalisch existierenden Dingen
und Objekten ebenso unterschieden werden muss, wie vom physikalischen Trägermaterial, aus dem das
Bildobjekt notwendigerweise hervorgeht. Zeichen würden generell erst in ihrer
Verwendung als solche zu Zeichen - anders das Bild, das niemals aufhören könne, sichtbares
Phänomen zu sein. Da Wiesings Position deutlich hervorsticht, lohnt es sich der Frage nachzugehen, was jenes 'Bildobjekt' genau ist, das
eine uneinholbare Bruchstelle zwischen den disziplinären Zugängen generiert. Es wird sich herausstellen, dass Wiesings Bildverständnis keineswegs homogen ist, sondern mit fortschreitender
Publikationsgeschichte punktuelle aber folgenreiche Divergenzen aufzuweisen hat. Im Rückschluss
sollen die resultierenden Konsequenzen für die bildwissenschaftliche Forschung angedacht werden.
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