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Gründung internationaler Organisationen als Problemlösungsstrategie: Das Beispiel der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)

GRIN Verlag
Publication date: January 2008
ISBN: 9783638031929
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1. Einleitung

[...]
Die Bedeutung der EGKS reicht bis in die heutige Zeit hinein, indem man in der modernen Gestalt der Europäischen Union Strukturen der ersten europäischen Gemeinschaft erkennen kann.
Dieses Beispiel der Gründung einer internationalen Institution als Problemlösung in der inter-nationalen Politik steht im Zentrum der vorliegenden Analyse. Der Arbeit liegen zwei theore-tische Ansätze zugrunde: erstens, der des (Neo-) Institutionalismus bzw. des (Neo-) Funktio-nalismus, indem die Gründung der EGKS als ein Instrument zur Lösung eines konkreten Pro-blems der Friedenssicherung im Nachkriegseuropa aufgefasst wird. Zweitens, kommt dem realistischen Ansatz der Analyse der internationalen Politik Bedeutung zu, indem in der Ar-beit gezeigt wird, dass hinter der europapolitischen Dimension des EGKS-Projektes konkrete Interessen der Gründungsstaaten standen. Vor dem Hintergrund der sich wandelnden weltpo-litischen Konstellationen bzw. des sich anbannenden Ost-West-Konfliktes wurde die Grün-dung einer supranationalen Organisation zu einer bewussten Strategie westeuropäischer Eli-ten. Hier setzen die strukturelle und die personelle Dimensionen des durch die EGKS einge-leiteten Integrationsprozesses ein.
Um das skizzierte Problem zu bearbeiten, wurde die Arbeit wie folgt gegliedert: Im ersten Kapitel werden die politischen Entstehungsbedingungen der EGKS sowie die ersten Ansätze zur Friedenssicherung im Nachkriegseuropa dargestellt. Das zweite Kapitel setzt sich mit den leitenden Thesen des funktionalistischen Ansatzes auseinander, der infolge der gescheiterten Integrationskonzepte der ersten Nachkriegsjahre an Bedeutung gewann und in der 'politi-schen Methode' von Jean Monnet bzw. in der Schuman-Initiative zwischenstaatlicher Zu-sammenarbeit im Bereich Kohle und Stahl seinen Niederschlag fand. Im dritten Kapitel wird der Frage der Interessenkonvergenzen bzw. -divergenzen der Gründungsstaaten nachgegan-gen und die EGKS als ein Kompromiss bzw. als eine erfolgreiche Strategie dargestellt. Dabei wird der Schwerpunkt der Analyse nicht auf die Ausarbeitung des Projektes bzw. die Interes-senvermittlung im Vertragsverhandlungsprozess gelegt, sondern auf die institutionelle Seite des EGKS-Projektes. Auch die wirtschaftlichen Aspekte des Projektes werden in der Betrach-tung deutlich hinter dessen politischer Dimension zurückstehen
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